Makers Faire 2016 in Hannover

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  • Am 29. Mai 2016 war es soweit - Claudia, Stefan und ich selbst suchen am HCC in Hannover einen Parkplatz um endlich die Makers Faire besuchen können. Da wir aus Hannover kommen, hatten wir das Glück nicht all zu früh aufstehen zu müssen um so früh wie möglich da zu sein. Die Makers Faire selber findet in 2 Hallen, einem Außenbereich und bietet zusätzlich Vorträge und Workshops an. Die Messe selbst fing bereits am Freitag an und war dort Schulen vorbehalten. Die Schüler und Schülerinnen hatten dort die Chance einen Einblick in die Welt des DIY (Do It Yourself) zu finden. Der Samstag und Sonntag war dann für alle geöffnet. Was sofort aufgefallen ist, die Messe war sehr gut besucht und zwar von Eltern mit Kindern, als auch von Interessierten Erwachsenen und Jugendlichen.

    Die Liste der Aussteller war überwältigend. Von diversen Lieferanten von Elektronik Artikeln, wie Conrad und Reichelt bis zu Universitäten, welche ihre Arbeit der Öffentlichkeit präsentieren wollten. Im Schwerpunkt stand aber nirgendwo wirklich das verkaufen, sondern das informieren und das wecken von Interesse ans Basteln und erfinden. An jeder Ecke boten Aussteller kleine Workshops für Kinder und Interessierte an - vom Löten bis zum experimentieren mit Bastelmaterialien. Im Außenbereich konnte man sich dann vom Trubel in den Hallen etwas ausruhen (es war wirklich teilweise sehr voll) und sich um das leibliche Wohl kümmern. Auch hier wurde einiges Geboten, von Pizza bis hin zu Burritos und von Fleisch bis zum veganem Essen gab es alles Zusätzlich wurde ein Rahmenprogramm für Interessierte geboten. Unter anderem der Fisch, ein Walking Act mit einem motorisierten Gefährt in Form eines biomechanischen Laternenfischs aus Stahl. Gelenkt und umschwommen von einem Schwarm von Akteuren, kostümiert als Fischmutanten und einer Tänzerin. Gipfeln tut die Performance mit einer musikalischen Darbietung mit einer Bassgitarre und Theremin. Eine spektakuläre Show, welche teilweise Furchteinflössend bis Skurril daher kam.


    Zu meinen persönlichen Highlights gehörte aber unter anderem der R2D2 Buildings Club. Eine Gruppe von Bastlern, welche sich zur Aufgabe gemacht haben, Droiden aus dem Star-Wars Universium nachzubauen. Das Resultat kann sich sehen lassen, die Droiden sehen dem Originalen täuschend ähnlich. Teilweise wird bereits seit über 20 Jahren an den Robotern gebastelt. Zu den aktuellen Projekten der Bastler gehört nun der "BB-8", welche durch den neuen Star-Wars Film neu ins Star-Wars Universum kam. Interessanterweise war das Interesse an die blinkenden und piependen Robotern gleichermaßen verteilt. Sowohl Kinder, als auch Erwachsene, Fans und nicht Nicht-Fans von Star-Wars jeder hatte Interesse daran, Fotos mit kleinen fahrend Robotern zu machen. Auch Fragen an die Bastler wurden alle freundlich und ausführlich beantwortet.

    Das war sowieso etwas sehr besonderes an der Messe, alle Aussteller hatten eine Engelsgeduld und eine immense Ausdauer alle Fragen zu beantworten. Etwas was man heute leider kaum noch findet in unserer Gesellschaft. Und wie wir ja alle wissen, können Kinder sehr penetrant sein, beim Fragen stellen ;)

    Was wurde sonst noch so gezeigt auf der Messe? Neben reichlich 3D Druckern und entsprechenden Zubehörs gab es noch reichlich Lektüre von vielen Verlagen. Selbst das Yps Heft war auf der Messe vertreten. Auch die Robotik war ein Thema was eine starke Präsents auf der Messe hatte. Neben zahlreichen "Spinnen"-basierten Robots, welche zum Teil selbst gebaut wurden bis hin zu höher entwickelten Robotern, welche bereits auf zwei Beine stehen und laufen konnten. Und was natürlich auch nicht fehlen darf, reichlich Zubehör zum Thema Raspberry Pi und Arduino. Simon Monk hat sogar ein Maker-Guide geschrieben, wie man bei einer Zombie Apokalypse dank eines Raspberry Pi und Arduino überleben kann :thumbup:

    Fazit

    Die Makers Faire in Hannover war für mich ein voller Erfolg. Man hat viel gesehen und man konnte viele Fragen an Autoren und Hersteller stellen, welche gerade beim basteln aufgekommen sind. Wobei ich ein paar Verbesserungsvorschläge hätte:
    1. Die Messe sollte länger laufen und gerade über die Woche verteilt nur für Schulen geöffnet sein. Das Interesse bei Jugendlichen und Kindern war ja enorm auf der Messe gewesen. Sowas sollte man fördern.
    2. Das Areal sollte vergrößert werden, Die Gänge waren teilweise sehr eng, durch die Masse der Interessierten.
    3. Mehr Werbung für die Messe machen.
    Macht weiter so ...

    Fotos

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Inhaltsverzeichnis
  1. Fazit
  2. Fotos
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